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Uhrwerk

Tick, tack.

Ich bin ein Uhrwerk. Ich klackere vor mich hin, unermüdlich.
So soll es auch sein. Von mir wird nichts anderes erwartet.
Ich habe eine Aufgabe, und die werde ich erfüllen.
Ohne meine Gedanken an irgendwas anderes zu verschwenden.

Tick, tack.

Manchmal bleibe ich stehen. Meine Zahnräder bewegen sich nicht mehr.
Das ist in Ordnung so. Manchmal brauche ich etwas Stillstand.
Ich bewege mich so viel. Da kann das manchmal auch zu viel werden.
Aber dann laufe ich weiter. Ich werde nämlich gebraucht.

Tick, tack.

Ich bin ein Durcheinander. Meine Zahnräder stehen kreuz und quer.
Manchmal verliere ich selber den Überblick. Es ist schwer sortiert zu bleiben.
Ein Rad dreht das Andere. Da verlaufen manche Bewegungen ins Nirgendwo.
Aber das bin eben Ich. So funktioniere ich, so helfe ich.

Tick, tack.

Irgendwann werde ich ausrangiert sein. Irgendwann bin ich fertig.
Es wird der Tag kommen, da gibt es besseres als mich.
Doch trotzdem werde ich weiterticken. Irgendwer liebt mich schon dafür.
Ich bin kompliziert, sperrig, koste Nerven. Doch das bin eben ich.

Tick, tack.

Kommentare

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