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Es werden Posts vom Januar, 2018 angezeigt.

#001

Nun also sitze ich hier, tief in der Nacht, verfasse Zeilen, die du niemals lesen wirst, im Leuchten der kleinen Kerze, die schon bald erlischt.
Mich trägt der Gedanke an dich durch die Nacht.
So romantisch wie es auch klingen mag; an mir zehrt dieser Gedanke.
Er entfacht sich lichterloh in meinem Kopf, zuerst mit Euphorie, dann mit Angst.
Ich sehne mich nach dir. Mir brennt mein Herz.
Mich fürchtet's vor meinem eigenem Empfinden. Und mir erschließt sich nicht weshalb.
Ich weiß nicht, wieso ich mich so nach deinen Worten sehne.
Mir fehlt es nicht an Eigenliebe - ich bin kein Mann von bescheidener Natur.
Doch trotzdem liebe ich jedes warme Wort von dir.
Normalerweise zieht es mich nicht so an Menschen heran, ich beschreite lieber meine eigene Wege.
Aber dennoch will ich dich mitnehmen auf meine Reise, dir von jedem Schritt erzählen,
als wäre es eine Weltumsegelung.
Deine Stille brennt mich von innen aus. Ich setze Funken nach Funken, doch du bleibst kalt.
Nie war diese Kälte so läh…