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Es werden Posts vom Februar, 2018 angezeigt.

Der Krieg der 100 Catherines (#8)

Ihr kennt sicher das Phänomen, wenn man mit seinem Auto unterwegs ist und parken möchte: man greift instinktiv zum Lautstärkeregler und vermindert die Geräuschkulisse im Auto. Wenn man darüber nachdenkt, dann ist das eigentlich sehr schnell erklärt. Das Hirn hat nur eine bestimmte mentale Kapazität, mehrere Dinge gleichzeitig sind da nicht vorgesehen. Es hat Schwierigkeiten, gleichzeitig in drei Dimensionen zu denken und dabei noch die Klänge der Lautsprecher zu verwerten, also nimmt sich das Hirn selbst etwas Druck, indem es die Quellen von Input stumm schaltet, die gerade keine Priorität haben.

Mit einem zielgerichteten Dreher stelle ich das Radio lauter, um die beängstigenden Geräusche meines Motors zu überdecken. Du musst nicht mehr lange machen, Kleines. Ein bisschen noch.
Fast überhöre ich mein vibrierendes Handy. Catherine Zealwood. Das omniöse Standardbild für Kontakte passte zu Catherine, auch wenn ich sehr viele tolle Bilder von ihr habe, bleibt dieses gesichtlose etwas an d…

Der Krieg der 100 Catherines (#7)

Koffein an sich ist eigentlich sehr ungefährlich. Es bräuchte an die 70 Tassen Kaffee, bis ich den Löffel abgeben würde - und das ist scheiße viel, selbst für einen Mann meiner... äh, Statur. Bin ja nicht der Breiteste. Was aber wichtig ist, es braucht sehr viel Koffeinkonsum, um jemanden auszuschalten, und praktisch gesehen ist das echt schwierig. Wenn man nicht gerade pures Koffeinpulver schnupft oder sonst irgendwelche Herzprobleme haben, dann sollte es eigentlich recht unmöglich sein, als normaler Mensch an zu viel Koffein zu sterben.
Außerdem entwickelt man irgendwann eine Toleranz, wie bei jeder anderen Droge. Ja, Koffein und Kaffee sind Drogen. Aufputschmittel. Die beste Sorte. Aber wie gesagt, Toleranz. Irgendwann braucht es den morgendlichen Trank, damit man nicht den Nebenwirkungen (wie Kopfschmerzen) erliegt. Und das Zeug wird irgendwann ineffektiv.

Das erfahre ich leider auch gerade am eigenen Leib.
Vorsichtig blinzle ich die Armada an Tassen auf meinem Schreibtisch an. Mi…